„Abenteuer vom falschen Ritter“

Singfreizeit zum Lutherjahr
in der Jugendburg Hohensolms
Wenn du Spaß am Singen hast und mit einer Gruppe gemeinsam etwas unternehmen möchtest, bist du bei uns genau richtig. 3 Tage werden wir auf der Jugendburg Hohensolms verbringen, um Lieder und Spielszenen aus dem Leben von Martin Luther einzustudieren. Im Singspiel „Der falsche Ritter“ von Matthias Hantke geht es um die Zeit im Leben von Martin Luther, als er sich nach dem Reichstag zu Worms, auf der Wartburg als Junker Jörg verstecken musste. Dort kämpfte er nicht mit Waffen, sondern mit Worten für den Glauben. Auf alles Abenteuerliche, das dann passiert ist, könnt ihr gespannt sein.
Wir werden viel gemeinsam singen. Auch schauspielerische Künste sind gefragt. So wird es auch kleinere Sprechrollen geben. Manche Requisiten für die Aufführung stellen wir selbst her.
Unsere Unterkunft ist eine mächtige Burganlage in der Nähe von Wetzlar. Ein sehr alter knarrender Treppenturm, verwinkelte Flure und Räume, dicke Burgmauern und ein Rittersaal mit riesigem Kamin sorgen für die passende Kulisse. Das großzügige Burggelände und ein Spielgelände im Burggraben bieten viel Raum für kleine und große Abenteuer.

Im Anschluss an unsere Freizeit wollen wir am Samstag, dem 17. Juni 2017,
um 17.00 Uhr das Geübte im Rahmen einer Abschlussandacht in der Evangelischen Kirche in Wendelsheim aufführen. Dazu eingeladen sind Eltern, Großeltern, Freunde, Bekannte und alle Interessierte.

Alter: ab 7 Jahre
Zeit: 15. (Fronleichnam) – 17. Juni 2017
Anzahl: 40
Kosten: 80 € (incl. Fahrt, Unterkunft, Verpflegung, Programm)
Leitung: Bettina Maier (Kantorin), Sabine Göhl (Jugendreferentin),
weitere Musiker/innen und Mitarbeiter/innen

 

Fotos vergangener Singfreizeiten

So war es bei der Singfreizeit im April 2014 im Kloster Höchst:

Beeindruckt lauschten die Besucher dem Singspiel „In Emmaus ist noch nicht Schluss“ in der Evangelischen Kirche in Planig, dass 20 Kinder dort begeistert aufführten. Gerade Mal in drei Tage lernten die Teilnehmer, die vielen Lieder mit den sehr umfassenden Texten und Strophen. Zum Einstudieren des Singspiels verbrachte die Gruppe die Osterferientage im Kloster Höchst im Odenwald. Sicher hat auch die schöne Umgebung, die gute Stimmung in der Gruppe, die großzügigen Pausen mit viel Zeit zum Spielen, Basteln und Erzählen zu dem wirklich aufführungsreifen Ergebnis beigetragen, da ist sich die Jugendreferentin und Organisatorin der Sabine Göhl sicher. Los ging es mit einer improvisierten Vorstellung der Emmausgeschichte durch das 6-köpfige Mitarbeiterteam. Dass die Kinder das noch wesentlich überzeugender darstellen würden, war völlig klar. Maria und Magdalena können die traurigen Jünger nicht davon überzeugen, dass sie einen Engel gesehen haben und auch nicht davon, dass Jesus nicht mehr im Grab zu finden war. Die Jünger trennen sich und Jonathan und Kleopas treten den Weg nach Emmaus an. Sie begegnen einem Fremden und kehren gemeinsam in ein Gasthaus ein. Beim gemeinsamen Essen erkennen sie Jesus in dem Fremden, der plötzlich und unbemerkt auch wieder verschwindet. Jetzt erkennen sie, dass die Frauen die Wahrheit erzählt haben, Jesus auferstanden ist und immer bei ihnen sein wird. Die Kantorin des Evangelischen Dekanats Wöllstein Bettina Mayer hat das Stück ausgewählt und begleitet von Christina Meye am Klavier einstudiert. Mutig und selbstbewusst waren mehr Sänger an einem Solo interessiert wie im Stück vorgesehen. Das Los traf Johanna Schmitt, die den Solopart des Jesus übernahm. Hannah Kliebisch und Mona Hüffer sangen souverän solistisch eine lange Strophe und obwohl der kleine Chor der Frauen sich eher aus den jüngeren Kindern der Gruppe zusammensetzte, sangen sie sehr überzeugend mit klaren Stimmen ihren Part. Ein Spaziergang in Richtung Wald bot Bewegung und Abwechslung im Probenprogramm. Gespickt mit spannenden Aufgaben, die zu lösen waren führte der Weg bis zu einer Hütte, um die herum gläserne Kugeln gefunden werden konnten. Jede Menge bunter Vögel mit Federn, die in geschickt gefalteten Osternestern sitzen waren im Anschluss daran das Ergebnis eines leidenschaftlichen kreativen Nachmittags. Nach zwei Proben des gesamten Ablaufs war die schöne Singfreizeit viel zu schnell fast schon zu Ende. „Nie mehr sind wir allein, denn Jesus wird stets bei uns sein“ ist der beschwingte und fröhliche Schlusschor am Ende.  Ganz sicher wird dieser den  Kindern noch lange in den Ohren nachklingen.

Sabine Göhl

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